038 - Vom Umschüler zum Meister im Tischlerhandwerk mit Christian Efendic
Mit Erfahrung und Anspruch von vorne anfangen
17.09.2026 34 min
Zusammenfassung & Show Notes
In dieser Episode spreche ich erneut mit Christian Efendic über seinen Weg ins Tischlerhandwerk. Zwei Jahre nach der Umschulung zum Tischler blickt er auf seinen Abschluss und sein Gesellenstück zurück und beschreibt es als schönes, teils noch immer surreal wirkendes Gefühl, die Ergebnisse der vergangenen Zeit vor sich zu sehen.
Nach einer ersten erfolgreichen Karriere war es für ihn ungewohnt, wieder als Anfänger zu lernen und hohe Erwartungen an sich selbst loszulassen. Zweifel habe er dabei kaum gehabt; schwieriger seien eher Momente gewesen, in denen er sich selbst mit Perfektionismus im Weg stand. Gleichzeitig hat er viel über sich selbst gelernt. Besonders geholfen haben ihm gute Ausbilder, die Begleitung durch andere Umschüler sowie der Austausch mit Familie und Freunden. Er rät anderen, nicht zu lange zu planen, sondern sich über Hospitationen oder erste Einblicke ein Bild zu machen und dann dem eigenen Bauchgefühl zu folgen.
Wichtig für den Erfolg in der 2. Karriere ist auch der Transfer von Vorkenntnissen. Aus seinem früheren Beruf bringt Christian vor allem Struktur, Projektmanagement und kaufmännisches Denken mit. Zusätzlich haben auch viele seiner Mitlernenden unterschiedliche Erfahrungen eingebracht, etwa aus technischen oder organisatorischen Bereichen, sodass sich die Gruppe gegenseitig sehr gut ergänzt hat.
Nach der Umschulung hat Christian direkt die Meisterschule in Berlin begonnen. Dort kann er sich einen Teil seiner früheren Qualifikationen anrechnen lassen, wodurch sich die Vollzeit-Maßnahme verkürzt. Langfristig möchte er sich selbstständig machen und denkt dabei auch an Betriebsübernahme als Nachfolger, gemeinsame Werkstätten oder andere Formen der Zusammenarbeit.
Wird es in angesichts von KI-Verdrängung mehr praktische Entrepreneure (Practineure) geben? In seinem alten Beruf beobachtet er Veränderungen und Stellenverluste, während er das Handwerk vorerst als weniger ersetzbar einschätzt. Gleichzeitig darf man nicht vernachlässigen, dass körperlich anstrengende Berufe mit dem Alter an Grenzen stoßen können und Weiterbildung und AI-Enhancement daher weiterhin wichtig bleibt.
Kontakt zu Christian Efendic und ZeitfürHolz:
https://wonderl.ink/@zeitfuerholz
https://www.instagram.com/_zeitfuerholz/
Nach einer ersten erfolgreichen Karriere war es für ihn ungewohnt, wieder als Anfänger zu lernen und hohe Erwartungen an sich selbst loszulassen. Zweifel habe er dabei kaum gehabt; schwieriger seien eher Momente gewesen, in denen er sich selbst mit Perfektionismus im Weg stand. Gleichzeitig hat er viel über sich selbst gelernt. Besonders geholfen haben ihm gute Ausbilder, die Begleitung durch andere Umschüler sowie der Austausch mit Familie und Freunden. Er rät anderen, nicht zu lange zu planen, sondern sich über Hospitationen oder erste Einblicke ein Bild zu machen und dann dem eigenen Bauchgefühl zu folgen.
Wichtig für den Erfolg in der 2. Karriere ist auch der Transfer von Vorkenntnissen. Aus seinem früheren Beruf bringt Christian vor allem Struktur, Projektmanagement und kaufmännisches Denken mit. Zusätzlich haben auch viele seiner Mitlernenden unterschiedliche Erfahrungen eingebracht, etwa aus technischen oder organisatorischen Bereichen, sodass sich die Gruppe gegenseitig sehr gut ergänzt hat.
Nach der Umschulung hat Christian direkt die Meisterschule in Berlin begonnen. Dort kann er sich einen Teil seiner früheren Qualifikationen anrechnen lassen, wodurch sich die Vollzeit-Maßnahme verkürzt. Langfristig möchte er sich selbstständig machen und denkt dabei auch an Betriebsübernahme als Nachfolger, gemeinsame Werkstätten oder andere Formen der Zusammenarbeit.
Wird es in angesichts von KI-Verdrängung mehr praktische Entrepreneure (Practineure) geben? In seinem alten Beruf beobachtet er Veränderungen und Stellenverluste, während er das Handwerk vorerst als weniger ersetzbar einschätzt. Gleichzeitig darf man nicht vernachlässigen, dass körperlich anstrengende Berufe mit dem Alter an Grenzen stoßen können und Weiterbildung und AI-Enhancement daher weiterhin wichtig bleibt.
Kontakt zu Christian Efendic und ZeitfürHolz:
https://wonderl.ink/@zeitfuerholz
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